Dominik Lanhenke
Visuelle Kommunikation

Dipl. Grafik Designer
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Das Ziel ist es, zu zeigen, welche emotionale Wirkung ein sensibler Umgang mit den gängigen Gestaltungsmitteln zur Folge haben kann. Denn ist es nicht das, was eine gute von einer schlechten Gestaltung unterscheidet? Natürlich muss sie dem Inhalt und nicht dem Selbstzweck dienen, d.h. funktional sein. Dennoch ist es aber auch die Aufgabe guter Gestaltung, den Betrachter emotional anzusprechen oder gar zu berühren. Dadurch verlässt man keineswegs den Bereich der Gestaltung in Form visueller Kommunikation und landet womöglich in der Werbung. Aber muss nicht zeitgemäße Gestaltung mehr leisten als bloß zu informieren? Es gilt, den Betrachter abzuholen und ihn für etwas zu gewinnen, zu begeistern, sei es für den Gang durch eine Ausstellung mittels eines in erster Linie funktionierenden, aber auch emotionalisierenden Leitsystems oder für die Auseinandersetzung mit der Gestaltung eines Corporate Designs. Dort gilt es ebenso, die Emotionalität einer Marke nach außen zu transportieren.

Für Gestalter und Betrachter ist all dies zu berücksichtigen, beschäftigt man sich mit Gestaltung – der visuellen Kommunikation und Darstellung eines zu vermittelnden Inhalts. Dies ist nicht etwa zu verwechseln mit der Verschönerung einer Sache zum Selbstzweck oder zur bloßen Schaustellung, gemein hin auch als Design bezeichnet.